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Corona-Zahlen erhöhen sich

Mückstein will nur Geimpfte in die Discos erlauben

Das Gesundheitsministerium befürwortet eine Verschärfung der Coronavirus-Maßnahmen, um die überraschend schnell wachsenden Infektionszahlen wieder einzudämmen. Laut einem Bericht, werde die Zahl der weiteren prognostizierten Fälle eine „sehr besorgniserregende Situation“ aufweisen. Daher empfiehlt das Ministerium beispielsweise, dass „grüne Pässe“ erst nach vollständiger Impfung beantragt werden dürfen, nur Geimpfte das Nachtessen nutzen können und weiterhin Meldepflichten bestehen.

Um diese Vorschläge zu diskutieren, fand am Donnerstagmorgen eine Arbeitsgruppensitzung statt, in der die zuständigen Ministerien und die Beamten des Gastlandes Tirol vertreten waren. Besprechungsergebnis: Es gibt neue Einschränkungen bezüglich ihres genauen Aussehens, dies wurde jedoch nicht behoben. Wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage der APA mitteilte, werden die Details noch ausgearbeitet. Aber dieses Treffen war konstruktiv.

Zunahme der Zahl wurden unterschätzt

Das Papier des Gesundheitsministeriums wies darauf hin, dass der Anstieg der Zahl der Menschen zuletzt unterschätzt worden sei. Der Hauptgrund für den Anstieg war das Tempo und die Leichtigkeit der Eröffnung am 1. Juli, beispielsweise die Eröffnung von Nachtrestaurants. Ein weiterer Grund ist daher die Dominanz von Delta-Varianten, die bereits etwa 90 % der Fälle ausmachen sollten, sowie reisebedingten Fällen.

Ein weiterer Anstieg der Fallzahlen kann schwerwiegende Folgen für Schulen haben, die im September beginnen. Zudem ist bei einer Bewertung Österreichs als Risikogebiet mit negativen Auswirkungen auf die Tourismuswirtschaft zu rechnen. Darüber hinaus kann es weitere Impfdurchbrüche geben, also Menschen, die trotz Impfung krank werden.

Kann eine neue Blockade brauchen

Nach Angaben des Gesundheitsamtes kann die bedrohliche Entwicklung durch eine Erhöhung der Durchimpfungsrate und eine rechtzeitige und gezielte Absage von Öffnungsschritten oder die Vermeidung weiterer Lockerungsmaßnahmen gebremst werden. Andererseits ist bei zögerlichem Verhalten zu erwarten, dass zu ihrer Eindämmung strenge Maßnahmen erforderlich sind, wie z. B. Teil- oder echte Blockaden.

Anmeldung bleibt erhalten

Darunter wird empfohlen, die von der Regierung eigentlich geplante Registrierungspflicht zu streichen. Die Einreise aus Risikoländern erfordert PCR-Tests, und die Liste dieser Länder wird erweitert. Derzeit steigen die Zahlen in Ländern wie Spanien, Portugal und den Niederlanden dramatisch an.

Dies erfordert eine Verstärkung der Grenzkontrollen, aber auch eine Verstärkung der Kontrollen in der Gastronomie. Auf jeden Fall sollte Nachtessen von Geimpften nur dann verzehrt werden, wenn der Plan des Gesundheitsministeriums durchführbar ist. Funktioniert keine dieser Maßnahmen, werden weitere Maßnahmen in Erwägung gezogen. Dazu gehören die Ausweitung der 3G-Anforderungen auf andere Gebiete, die Wiedereinführung von Abstandsregeln, mehr Maskenpflichten und zusätzliche Zugangsbeschränkungen.

 

 

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