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Bringt eine schwarze Katze wirklich Unglück?

Die Wahrheit über die Katzen

Alle von uns haben unsere Meinung zum Thema Aberglaube, wären das übernatürliche Kräfte oder unvernünftige Hirngespinste. Dass eine schwarze Katze von links Unglück bringt, zählt sicherlich zu den bekanntesten. Fragen Sie sich manchmal nicht, was wirklich dahinter steckt und wieso die Katze immer noch so verteufelt ist?

Leider gelten schwarze Katzen bei uns meistens als Aberglaube und werden oft seltener aus Tierheimen adoptiert. In Wirklichkeit haben viele Kulturen unterschiedliche Ansichten über schwarze Katzen.

Tatsächlich wird der Anblick einer schwarzen Katze seit Tausenden von Jahren mit Glück in Verbindung gebracht – sowohl mit gutem als auch mit schlechtem Glück. Da wir den Tag der Anerkennung der schwarzen Katze am 17. August gefeiert haben, haben wir uns vorgenommen, gängige Stereotypen über diese liebenswerten Kätzchen zu zerstören.

Schwarze Katze von links

Schwarze Katzen gerieten im Mittelalter als ein Abbild des Teufels zu sein. Gegen Ende des Mittelalters schlug in Europa die Wertschätzung für die Katze als Mäusejäger auf und einmal in das Gegenteil um. Früher spielte die Kirche eine sehr wichtige Rolle.

Die christlichen Geistlichen sahen in der Katze, die als Symbol für heidnische Gottheiten hohes Ansehen genossen hatte, ein Abbild des Böses. Die Katze wurde plötzlich zur Verkörperung des Bösen und auch immer in Verbindung mit Hexen und Zauber gebracht.

Schwarz war ebenfalls eine dämonische Farbe und so wurde eine schwarze Katze plötzlich als etwas Gefährliches und Böses angesehen. Man behauptete einfach, Hexen/Zauberer würden sich in schwarze Katzen verwandeln, um so unerkannt ihr Unheil anzurichten und Schadzauber auf Menschen anzuwenden.

So versuchte man auch während der Hexenverfolgungen die Katzen zu erlöschen. Jeder, der eine Katze besaß, musste fürchten mit Hexerei in Verbindung gebracht zu werden – und so konnte eine Katze ihrem Besitzer tatsächlich Unglück bringen.

Die schwarze Katze von links bedeutete noch größeres Unheil, den links gilt seit jeher als die „schlechte und unfähige Seite“. Deswegen bedeutet „linkisch“ auch falsch sein und daher versuchte man lange auch Linkshänder umzutrainieren auf die rechte Seite – Jedoch sind diese Zeiten vorbei.

Das Links als schlecht galt hängt wohl auch mit der Auslegung der Bibel zusammen, denn dort heißt es, dass sich beim Jüngsten Gericht die Guten auf die Rechte Seite und die Schlechten sich auf die Linke Seite aufstellen. Außerdem gab und gibt es mehr Rechts- als Linkshänder und so waren die Linkshändler immer eine Minderheit und galten dadurch auch als „anders“.

Schwarze Katzen als Glücksbringer

Natürlich gibt es einige Orte auf der Welt, an denen schwarze Katzen als Glücksbringer gelten. In Schottland wird zum Beispiel erworben, dass es Wohlstand bringt, wenn eine seltsame schwarze Katze vor der Tür steht.

Im restlichen Teil des Großbritanniens bringt eine schwarze Katze, die den Weg kreuzt, Glück. Das Gleiche gilt für Japan. Bedauerlicherweise ist es für schwarze Katzen immer noch schwieriger, aus einem Tierheim adoptiert zu werden als für ihre farbenfroheren Freunde.

Katzen und Menschen

Wie sehr hat das gemeinsame Leben mit Menschen die Natur der Katzen beeinflusst? Um die Frage genau zu beantworten, wurde das Genom sieben unterschiedlicher domestizierter Katzenrassen mit dem Genom von zwei Wildkatzenrassen verglichen.

Es ist natürlich kein großer Zufall, dass die Unterschiede in den DNA-Anteilen mit Charaktereigenschaften verbunden waren: Und zwar Verhalten in Angstsituationen, Fähigkeit auf Reize zu reagieren und Fähigkeit zur Hemmung der Aggressivität. Leitfaden dieser unterschiedlichen Eigenschaften war eben die wilde Natur.

Der Genforscher Wesley Warren leitete eine Studie, deren Ergebnisse in Proceedings of the National Academy of Science dokumentiert wurden. Laut Professor Warrens These hätten sich diese typischen Eigenschaften des Felis silvestris in den letzten 9.000 Jahren durch das Zusammenleben mit den Menschen enorm verändert.

Es wurde eine vertrauliche und enge Beziehung aufgebaut, von der beide Seiten positiv profitierten: Die Katze half z.B. im Kampf gegen Mäuse, und der Mensch bot dafür Futter und Schutz an. Genau diese Art Kompromiss sei die echte Triebkraft dieser faszinierenden Wesen.

Bonus: Hund und Katze – wie passt das zusammen?

Die besten Tipps für ein friedliches Zusammenleben von Hund und Katze

Drei hilfreiche Tipps für die richtige Vorbereitung von Zusammenführung von Hund und Katze

  1. Richtet ein “Katzenzimmer“ ein
  2. Gewöhnt die Tiere an den Geruch des Anderen
  3. Achtet auf die Charaktere der Tiere

Die Zusammenführung von Hund & Katze und ihre erste Begegnung

Nach der ersten Begegnung sollten Sie viel Geduld haben und sehr viel üben

Das Vorurteil das Hunde und Katzen eher Rivalen als beste Freunde sind, besteht schon lange in den Köpfen der Menschen. Doch das muss nicht immer so sein. Es gibt durchaus Hunde und Katzen, die friedlich zusammen leben oder sogar ein unzertrennliches Duo abgeben. Dies hängt auch an den Charakter des Tieres ab.

Eine richtige Freundschaft zwischen den ungleichen Haustieren entsteht aber meist nur dann, wenn Hund und Katze sich schon als Babys kennenlernen und zusammen aufwachsen.

Wenn die Tierkinder noch keine Dominanz zeigen, gehen sie wesentlich entspannter miteinander um, als wenn sie bereits im Erwachsenenalter sind. Hundewelpen und Kitten, die im selben Alter sind, spielen und kuscheln ungezwungen miteinander. So wird ein Grundstein für eine lebenslange Freundschaft gelegt

Es ist durchaus möglich Hunde und Katzen aneinander zu gewöhnen, obwohl ein Tier eher da war als das andere. Ich habe einige Tipps für euch, wie ihr es schafft, dass das ungleiche Duo friedlich zusammen leben kann.

Fazit: Seien wir also keine ängstliche Katze! Versuchen wir, die alten Fabeln hinter uns zu lassen und schwarzen Katzen die Liebe zu zeigen, die sie verdienen.

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