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Das Traumschiff: ZDF-Erfolgssendung erntet viel Kritik im Netz

Ein Umweltaktivist auf einem Kreuzfahrtschiff und ein Comedian als Küchenhilfe – die neueste Folge von „Das Traumschiff“ sorgt scheinbar für viele Diskussionen im Netz.

Am Zweiten Weihnachtstag zeigte das ZDF die neueste Folge der Erfolgsreihe „Das Traumschiff“ im Abendprogramm. Auf der Kreuzfahrt nach Schweden reiste diesmal auch Comedian Bülent Ceylan als Küchenhilfe Cem Meierbrink mit. Bei Twitter stößt die Storyline des Komikers jedoch auf wenig Begeisterung. Auch die Liebesgeschichte zwischen einer Holzwirtin und einem Umweltaktivisten erntet im Netz heftige Kritik.

„Das Traumschiff“ nimmt nur im TV Kurs auf Schweden

Viele TV-Produktionen mussten aufgrund der Corona-Pandemie verschoben oder unter entsprechenden Hygienemaßnahmen kreativ umgesetzt werden. Auch „Das Traumschiff“ bediente sich für die aktuellste Folge erneut des Greenscreens, während das Schiff eigentlich noch vertaut in Wilhelmshaven lag. „Der Bluescreen des Hintergrunds ist noch aus einer Südsee-Folge übrig geblieben“, scherzte ein Nutzer bei Twitter unter einem Bild der Sendung.

Das Traumschiff: Schweden – tv.ORF.at

Auch bei vielen weiteren Nutzern und Nutzerinnen sorgte die „Schweden“-Folge des bekannten Kreuzfahrtschiffes für Belustigung. So schreibt ein Twitter-User über das Drehbuch: „‚Sprechen sie Deutsch?‘ Das kann auch nur jemand fragen, der neu bei diesem Format ist. Das Traumschiff fährt generell nur Destinationen an, wo alle Menschen perfektes Deutsch sprechen.“

Neue „Traumschiff“-Folge ist „absolut unterirdisch“

Allgemein scheint die neue „Traumschiff“-Folge bei vielen Twitter-Usern für Fremdscham zu sorgen. „Die mit Abstand schlechteste ‚Traumschiff‘-Folge, die ich jemals gezwungen wurde bei meinen Eltern zu schauen“, schreibt etwa ein Nutzer. Ein weiterer schreibt: „Das ist die peinlichste Folge, die jemals gedreht wurde. Absolut unterirdisch.“

Weitere Kommentare kritisieren die fehlende Weiterentwicklung der Drehbücher: „Gestern das #Traumschiff nach 13 Jahren mal wieder gesehen, und nachdem ich das gesehen habe, hoffe ich, dass es wieder 13 Jahre dauert, was ein Trauerspiel.“ Und: „Die Geschichten von #Traumschiff waren ja schon immer Mist, aber dass das #ZDF es wirklich wagt, so etwas extrem Übles wie die aktuelle Folge auszustrahlen, ist schon der Hammer. Bin ein wenig traurig.“

Umweltschützer auf einem Kreuzfahrtschiff

Ein Grund für die negativen Kommentare ist unter anderem die Storyline von Zara Svensson, gespielt von Barbara Prakopenka, und Anton Straubinger (Joshua Grothe). Während sie eine Holzwirtin verkörpert, tritt er als Umweltaktivist für den Schutz von Bäumen ein. Während ihre gegensätzlichen Überzeugungen innerhalb der „Traumschiff“-Folge für ein Liebesdrama sorgen, stoßen sich Twitter-Nutzer und -Nutzerinnen an einem ganz anderen Detail der Geschichte.

„Ein Baumaktivist auf einem Kreuzfahrtdampfer unterwegs nach Schweden … das muss man sich als Drehbuchautor auch erstmal trauen“, lautet etwa ein Twitter-Kommentar. Ein weiterer Nutzer scherzt: „Um das mal einzuordnen – der Umweltaktivist fährt mit ‘nem Kreuzfahrtschiff von Deutschland nach Schweden und retour, um paar Plakate aufzuhängen?“ „‚Du schützt Bäume – ich fälle sie. Romeo und Julia des 21. Jahrhunderts“, scherzt eine weitere Nutzerin.

Auch die stereotypisierte Benennung der Filmfiguren stößt bei einigen auf Unmut. „Der Schwede heißt Björn Eriksson, der Franzose heißt Claude Dupont. Ich warte jetzt noch auf Ian McAllister aus Edinburgh und Beat Bünzli aus Luzern.“

Die nächste Folge von „Das Traumschiff“ gibt es an Neujahr um 20:15 Uhr im ZDF. Dort nimmt das ZDF-Kreuzfahrtschiff Kurs auf Namibia.

 

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