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Der Kletterer wurde nach einem Sturz in einem Riss gerettet

Am Dienstagmorgen waren zwei Bergsteiger in Großvenediger in Osttirol geschockt: Ein 60-jähriger Schweizer und seine Tochter (23) stürzten in den Riss. Kurz vor Mittag konnten die Rettungskräfte zwei Personen retten.

Am Morgen fuhren Vater und Tochter mit dem slowenischen Bergführer nach Großvenediger. Die Polizei teilte mit: „Sie erreichten den Gipfel um 9 Uhr und stiegen gegen 9.45 Uhr wieder ab.“ Knapp unterhalb des Gipfels (3540 m) suchte der Bergführer nach einer Möglichkeit, den Riss zu überqueren. Die 23-jährige folgte dem Bergführer mit einem kurzen Seil, ihr Vater folgte ihr. „Plötzlich stürzte die Frau hinter dem Bergführer auf die Schneebrücke und stürzte in einen etwa zehn Meter Tiefe Spalt. Sie zerrte ihren Vater mi runter auf die Schneebrücke“, erklärte die Führungskraft.

Fuß- und Schulterverletzungen

Sofort wurden Bergrettung, Bergpolizei, Rettungs- und Polizeihubschrauber entsandt. Gegen 11.20 Uhr morgens konnte der Bergsteiger mit Hilfe eines vorbeifahrenden Bergführers schließlich gerettet werden. „Der Fuß des Mannes wurde verletzt und die Schulter seiner Tochter wurde verletzt“, wusste die Polizei.

Eine Rettung per Helikopter war zunächst nicht möglich

 Aufgrund des Wetters konnte er nicht per Helikopter gerettet werden. Die beiden gingen zu einem Unterstand. Die Unfallopfer wurden von der Bergrettung Matrei in Osttirol und dem zu Fuß eingetroffenen Rettungsdienst Prägraten am Großvenediger ins Defreggerhaus gebracht. Von dort können sie vom Notarzt-Helikopter C7 abgeholt und ins Spital nach Lienz geflogen werden.

 

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