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Ein Corona-Leugner (59) drohte zwei Politiker mit dem Tod

Das Gericht spricht frei für den Angeklagten

Corona und Hass im Netz: Bildungsminister Heinz Faßmann und Landeshauptmann der Steiermark Hermann Schützenhöfer haben Morddrohungen von Covid-Leugner erhalten. Nach seiner Festnahme in Wien ließ die Justiz den Verdächtigen frei. Da er reumütig, gestaendig und schwer krank war, war es unwahrscheinlich, dass er etwas unternehmen würde. Jetzt wird Staatsschutz ihn überwachen…

Die Social-Media-Posts des Mannes sollen gewalttätig sein. Deshalb bedrohte der 59-Jährige, der seit vielen Jahren in Österreich taucht, nicht nur den Steiermärkischen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bildungsminister Heinz Faßmann, sondern auch ihre Familie. Er gab vor, Schläger zu einer Motorrad-Rockband zu schicken, um sich „um sie zu kümmern“.

Der Verdächtige wurde über sein Facebook-Profil entlarvt

Es ist noch nicht klar, was genau die Beweggründe der Briten mit der österreichischen Staatsbürgerschaft waren. Es soll jedoch mit der Corona-Pandemie zusammenhängen. Der 59-Jährige lässt sich einer Gruppe radikaler Covid-Leugner zuordnen.

Jedenfalls wurde nach umfangreichen Ermittlungen des Landesamtes für Terrorismusschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) gegen den Tatverdächtigen über seine Facebook-Seite ermittelt und vertrat in der Nacht zum Dienstag Graz im Büro Wien-Brigittenau Wohnung.

Nach mehreren Stunden vom Gefängnis freigelassen

Nach nur wenigen Stunden Haft wurde der gebürtige Brite am Mittwoch auf Anordnung der Justiz freigelassen. „Aufgrund eines Tumors im Hals gilt eine Kriminalität als unwahrscheinlich“, hieß es. Außerdem wird er reumütig ein umfangreiches Geständnis ablegen. Er steht jetzt unter Beobachtung.

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