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Eine Deutsche wird verdächtig

8500 Impfern wurde anstatt Impfstoff, Kochsalz gespritzt?

 Im Frühjahr war noch von einigen Opfern die Rede, doch nun breitet sich ein Skandal um eine DRK-Mitarbeiterin aus, die statt eines Impfstoffs, Salz in Spritzen aufgezogen haben soll. Die Forscher gehen davon aus, dass bis zu 8.500 Spritzen manipuliert wurden. Es sollten politische Motive hinter dem Verhalten stecken und kein Unglück.

Im April dieses Jahres sorgte ein angeblicher Unfall im niedersächsischen Impfzentrum Friesland für Aufsehen: Eine Mitarbeiterin soll eine Ampulle mit Impfstoff zerbrochen haben – um den Unfall zu vertuschen, verwendete sie anschließend eine harmlose Impfstofflösung und ersetzte die verlorene Dosis. Als sie sich einer Kollegin anvertraute, wurde der Vorfall aufgedeckt. Doch einige Monate später gehen die Ermittler davon aus, dass es Tausende von Opfern geben könnte.

Die Behörden meldeten 8.557 mögliche Opfer

Der Verdächtige hielt die Spritzen im Impfzentrum in Schortens auf. Zwischen dem 5. März und dem 20. April soll sie jedoch die Wirkstoffe weggelassen haben. Die Ermittlungen ergaben, dass die Mitarbeiterin einen Corona-kritischen Beitrag in den sozialen Medien gepostet hat. Die Behörden und der DRK-Landesverband erklärten: „Nach den aktuellen polizeilichen Ermittlungen könnte die Täterin in anderen Fällen statt des Impfstoffs einfach Kochsalzlösung aus der Spritze gezogen haben.“ Inzwischen gibt es mehr als 8557 mögliche Opfer.

 Nachholimpfstoffe statt Antikörpertests

Betroffene sollen nun erneut geimpft werden, was angesichts der „unbekannten Umstände“ wichtig sei. Diese Maßnahme wurde mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und dem Ständigen Impfausschuss abgestimmt und beschlossen. Der Antikörpertest, mit dem der Impfstatus nach längerer Zeit überprüft wird, ist nicht schlüssig – aber die Behörden sagen, dass Wiederholungsimpfungen außerhalb des üblichen Impfintervalls nicht schädlich sind.

 

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