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“Neue Regeln für Kurzarbeit“ so beschloss Nationalrat

 

Viele Firmen nutzten wegen Corona die Möglichkeit zur Kurzarbeit.

Das Nationalkomitee hat am Donnerstag beschlossen, neue Regelungen zur Kurzarbeit einzuführen. Das aktuelle Großzügigkeitsmodell wird nur noch in besonders von Corona betroffenen Branchen wie Flugverkehr, Stadthotels und Nachtessen genutzt. Da sind sich nicht nur die Bündnisfraktion ÖVP und die Grünen, sondern auch SPÖ und FPÖ einig. Die erhöhte Nothilfe wurde bis September verlängert.

In Bezug auf Kurzarbeit haben andere Sektoren mit weniger schwerwiegenden Problemen bestimmte Einschränkungen in ihrem Betrieb, wie etwa Arbeitgeber, die 15% der Ausgaben abziehen und die Urlaubspflicht der Arbeitnehmer reduzieren. Darüber hinaus ist eine Mindestarbeitszeit von 50 % vorgeschrieben. Auszubildende können weiterhin an Kurzarbeit teilnehmen.

Kriterium: 50% Umsatzrückgang

Die Details der Neuregelung kommen über die Kurzarbeits-Richtlinie, die vom AMS-Verwaltungsrat zu erlassen ist. Mit dieser soll auch genau festgelegt werden, wer unter die Sonderbestimmung für besonders stark von der Corona-Krise betroffene Betriebe fällt. Den Erläuterungen zufolge ist als Kriterium ein Umsatzeinbruch von 50 Prozent im dritten Quartal des Vorjahres gegenüber dem Vergleichsquartal 2019 in Aussicht genommen.

 

Notstandshilfe erhöht

Nach weiteren Änderungen wurde beschlossen, von Juli bis September eine höhere Nothilfe in Höhe des Arbeitslosengeldes zu zahlen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Kündigungsfrist für Arbeiter und Angestellte auf Oktober verschoben.

Außerdem wurde beschlossen, die Befreiung für Schwangere während der Corona-Krise (Vollzahlung ab der 14. Schwangerschaftswoche) bis Ende September zu verlängern. Dies gilt jedoch nur für Schwangere, die nicht vollständig geimpft sind. Die Kosten trägt weiterhin der Bund.

Der Corona-Test des Unternehmens hat noch drei Monate Förderzeit. Nach einschlägigen Vorschriften kann der entsprechende Plan bis zu 100 Millionen Euro erhalten, mit dem nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Kunden und anderes externes Personal getestet werden können.

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