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Spekulation verhindern

Kleinanleger möchten schärfere Regeln für Bitcoin

Der österreichische Kleinanlegerverband IVA hat am Montag mit der Hackerorganisation REvil einen Ransomware-Angriff auf den IT-Dienstleister Kaseya gestartet, der strengere Handelsvorschriften für Kryptowährungen fordert. Florian Beckermann, Mitglied des IVA-Vorstands, sagte in einer Aussendung: „Das kann nicht sein, dass Finanzprodukte überreguliert sind, sondern BTC (Bitcoin, Note) kann ohne Einschränkungen oder sogar durch Tweets gewährt werden. Spekulationen in Kryptowährungen sollten sein.“ gestoppt, und inländische Investoren, Händler und Finanzinstitute sollten besser geschützt werden.

Derzeit gibt es mangels Aufsicht keinen Rechtsschutz für Bitcoin-Transaktionen und auch die Eigentumsverhältnisse des Weltmarktes sind sehr intransparent. Darüber hinaus verbraucht Bitcoin nicht nur viel Energie beim Mining und jeder Transaktion, sondern auch langsam bei der Übertragung. „Jedes gute Bankensystem ist schneller“, schrieb IVA.

Neun Prozent der Österreicher nutzen bereits Kryptowährungen

Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint nutzen trotz der enormen Risiken beim Handel mit Bitcoin etwa 9% der Menschen in Österreich Kryptowährungen. Dies ist mehr als in der Schweiz und in Deutschland, wo nur 8 % bzw. 7 % Kryptowährung verwenden.

Die dritte Art von Krypto-Asset, die Sie sich vorstellen können

Theoretisch können mehr Menschen Kryptowährung als Anlageform ansehen: 34% in Österreich, 32% in Deutschland und 39% in der Schweiz. Laut dieser Studie ist das größte Hindernis bei der tatsächlichen Investition in Kryptowährung die heftigen Preisschwankungen und die Unsicherheit bei der Verwahrung.

Die meisten Menschen glauben nicht, dass Kryptowährungen in Zukunft nationale Währungen ersetzen werden. Etwa drei Viertel der Befragten halten dies in Österreich (71 %) und Deutschland (74 %) für unwahrscheinlich, in der Schweiz liegt der Anteil mit 64 % etwas niedriger.

 

 

 

 

 

 

 

 

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