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Strache kriegt nach seinem Spendenaufruf ein Jobangebot als Dachdeckerhelfer

Der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat wegen seiner schwierigen finanziellen Situation auf Social Medien seine „Freunde und Unterstützer“ um Spenden gebeten, wonach sich der Favoritner Bezirksrat Muhammed Yüksek (SPÖ) zu Wort meldete.

Auf Twitter teilte Yüksek das auf einem Hausdach aufgenommene Video eines Freundes, wo dieser ein Jobangebot als Hilfe auf einer Baustelle für Strache hat. „Du, Strache, was habe ich gehört? Du brauchst Geld?“, fragt im Video der Freund Yükseks. Er brauche einen Dachdeckerhelfer, der ihm die Schuttsäcke aus dem vierten, fünften Stock heruntertrage. „Von nix kummt nix“, setzte er nach. Strache solle sich bei ihm melden, wenn er Geld brauche. Und Yüksek wird gerne in dem Fall ein Vermittler sein.

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Strache bittet seine Facebook-Fans, ihm Geld zu spenden

Strache hatte seien Freunde und Unterstützer via Facebook und Messenger-Dienste um finanzielle Unterstützung gebeten, um seine „horrenden anwaltlichen Kosten zwecks notwendiger juristischer Verteidigung“ zu decken. Seit er aufgrund des Ibiza-Videos zurücktreten musste, wird gegen den früheren FPÖ-Politiker und Vizekanzler ermittelt. Ende August war er in erster Instanz nicht rechtskräftig wegen Bestechlichkeit zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Strache meldete „volle Berufung“ gegen das Urteil an.

Doch die nun über zweieinhalb Jahre andauernden Ermittlungen hätten ihn „finanziell an den Rand des wirtschaftlichen und existentiellen Ruins“ getrieben, schrieb Strache. Angeblich will er „weiterhin mit allen juristischen und demokratischen Mitteln“ seine Unschuld vor Gericht beweisen und die „falschen und verleumderischen Anwürfe“ widerlegen. Darum bitte er seine „Freunde und Unterstützer“ um „persönliche Unterstützung, Hilfe und Spenden“.

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Heinz-Christian Strache: Die Ibiza-Affäre

Die Ibiza-Affäre, auch bekannt als Strache-Affäre, war ein politischer Skandal in Österreich, der im Mai 2019 zum Bruch der Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ führte. Den Ausschlag für den Vorfall stellte die Veröffentlichung eines Videos dar. In dem Video sind Heinz-Christian Strache, bis dahin Vizekanzler in der Bundesregierung Kurz I und Bundesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), sowie Johann Gudenus, bis dahin Nationalratsabgeordneter und geschäftsführender FPÖ-Klubobmann, zu sehen.

Diese Aufnahmen wurden im Juli 2017, wenige Monate vor den Wahlen zur Nationalversammlung, heimlich gemacht und ein Treffen der zwei Politiker mit einer angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen in einer Villa auf der Insel Ibiza. Darin zeigen beide ihre Bereitschaft zur Korruption, Umgehung der Gesetze zur Parteienfinanzierung sowie zur verdeckten Übernahme der Kontrolle über parteiunabhängige Medien.

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