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Tragödie in Oberösterreich: Zweijähriges Kind erfroren vor Elternhaus in Urfahr-Umgebung 

Kind erfroren in Urfahr-Umgebung: In den Morgenstunden des 23. Dezember kam es in der Gemeinde Vorderweißenbach (Bezirk Urfahr-Umgebung) zu einer Tragödie. Auf der Suche nach seinen Eltern ist ein zweijähriges Kind vor dem Haus erfroren. Der Junge hat unbemerkt das Haus verlassen, als die 31 und 28 Jahre alten Eltern Ihre Nachbarn besuchten.

 Am frühen Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr wurde der kleine Simon im Bereich der Garage der Nachbarn leblos aufgefunden. Wie „krone.at“ berichtet, soll der kleine Simon nur mit einem Pyjama bekleidet gewesen sein. Die Haustür sei nicht verschlossen gewesen.

Wiederbelebungsversuche des Notarztes scheiterten. Die Eltern hatten das Kind in der Gemeinde Vorderweißenbach (Oberösterreich) nahe der tschechischen Grenze alleine zu Hause gelassen.

Die Eltern hatten Medienberichten zufolge das Kind ins Bett gebracht und das Babyphon aktiviert. Dann besuchten die Erwachsenen noch draußen die Nachbarn und gingen anschließend ins Bett. Der kleine Bub dürfte unbemerkt aufgestanden und ins Freie gegangen sein – möglicherweise auf der Suche nach den Eltern. 

In der Nacht fielen die Temperaturen auf bis zu Minus zehn Grad. Erst in den frühen Morgenstunden bemerkten die Eltern, dass der Junge nicht da ist. Der Vater fand seinen reglosen Sohn dann vor dem Haus der Nachbarn. Trotz sofortiger Alarmierung der Rettungskräfte blieben alle notfallmedizinischen Maßnahmen erfolglos. Der Notarzt konnte dem Kind nicht mehr helfen. Die genauen Umstände sind noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

 

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