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Wegen starkem Hagel & Regen enorme Wassermengen

In der Nacht zum Montag waren viele Feuerwehren des Landes wegen Überschwemmung im Einsatz – Retter waren sehr beschäftigt. In Gmunden beispielsweise halten mehrere Kanaldeckel Wassermassen kaum stand. Ab dem Nachmittag kam es auch in Tirol und Salzburg zu Überschwemmungen und Schlammlawinen. Im Osten des Landes kommt es teilweise zu heftigen Gewittern und Starkniederschlägen.

Innerhalb weniger Minuten ca. ab 18 Uhr erschienen nacheinander Feuerwehren im Raum Gmunden. Das Landfeuerwehrkommando sagte: „Es regnet sehr stark. Wir haben viele Überschwemmungen zu bewältigen.“ Auch im Raum Steyr-Land und Kirchdorf gibt es viele Warnungen.

Auch in Teilen Tirols kam es zu schweren Gewittern und Starkregen

Gleichzeitig hielten am Montagnachmittag und -abend schwere Gewitter und Starkregen auch Feuerwehren in mehreren Tiroler Gebieten in Alarmbereitschaft. Nach Angaben der Leitstelle wurden rund 140 Aufgaben gemeldet. Der Fokus liegt auf den östlichen Mittelgebirgen bzw. dem Land Innsbruck und den Regionen Landeck und Paznauntal.

Kleine und mittlere Murgänge aus Straßen, Garagen und Kellern werden stellenweise teilweise überflutet. Es gab keine Berichte über Verletzte.

Schlammlawinen und Überschwemmungen in Salzburg

Die Gewitterfront in Salzburg in der Nacht zum Montag wurde von Starkregen und Hagel – vor allem im Pinzgau und im Pongau – begleitet, die erneut Schlammlawinen und Überschwemmungen verursachten. Wie im Staatsbrief angekündigt, fordert der Zivilschutz die Bürger in überfluteten Gebieten auf, in höheren Stockwerken zu bleiben und besonders vorsichtig zu sein. Die Reinbachsiedlung St. Johann löste einen Zivilschutzalarm aus.

Der Bürgermeister von St. Johann Günther Mitterer forderte die Bewohner der Siedlung Reinbach auf, in den oberen Stockwerken zu bleiben, das Untergeschoss nicht zu betreten und den Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte Folge zu leisten. In anderen Gebieten, insbesondere im Pinzgau und im Pongau, sind aufgrund starker Regenfälle, auch auf Verbindungsstraßen, Erdrutsche passiert. Das Zivilschutzministerium forderte die Menschen auf, unnötige Reisen zu vermeiden und im Freien zu bleiben.

Auch über dem östlichen Teil des Landes ziehen Gewitterwolken auf – so sind auch im Großraum Wien starke Regenfälle und Hagel aufgetreten.

Abends um 20.10 Uhr verkündete die Stadt Wien schließlich die Warnstufe Rot.

420 Gewittereinsätze in Niederösterreich

In Niederösterreich musste die Feuerwehr nicht weniger als 420-mal in den Einsatz gehen. Mehr als 200 überflutete Weinkeller und mehrere Straßenunterführungen mussten evakuiert werden. Franz Resperger vom Regionalkommando berichtete, dass 150 Bäume auf Strom- und Telefonleitungen gefallen seien und entfernt werden mussten. Fast 2.000 Helfer von 180 Feuerwehren zogen ab.

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